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Gentherapie des Kaposi-Sarkoms

An der Universität Heidelberg beginnen Forscher in diesem Sommer mit der Gentherapie
gegen das sogenannte
Kaposi-Sarkom.
Dieser Gefäßtumor
wird durch ein neues Herpesvirus ,
HHV-8, verursacht und befällt homosexuelle Patienten viel häufiger als Angehörige anderer
Risikogruppen. Das
Kaposi-Sarkom
befällt im allgemeinen die Haut und die Schleimhäute,
kann aber auch zu gefürchteten Blutungen in der Lunge und dem Magen-Darm Trakt führen.
Aufgrund der Nebenwirkungen der Chemotherapie, die bei ausgeprägten Befunden häufig eingesetzt
wird, sind neue Therapien auf jeden Fall notwendig. Im von uns geförderten Projekt wird
das Adeno-assoziierte Virus so genetisch verändert, daß es selektiv Sarkomzellen infiziert
und zerstört. Das Adeno-assoziierte Virus ist ein Gentaxi, das selbst keine Erkrankung
beim Menschen hervorruft und deshalb sicher ist.

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