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Robert C. Gallo und Otto Braun-Falco in der
Heinrich-Heine -Universität
16. Juni 2004
Der Nachbericht
Ziel der Veranstaltung und der Informationskampagne
war es, HIV wieder in das Zentrum des Medieninteresses zu rücken,
da die Fakten eine zunehmende Bedrohung befürchten lassen.
Gerade auch durch multiresistente Infektionen wie Tuberkulose und
Hautbakterien sind entsprechende Aufklärung und eine Verhaltensänderung
der Menschen notwendig, um den Ausbruch von weiteren, komplizierenden
Infektionen im Rahmen der HIV-Infektion zu stoppen. Außerdem
müssen die Grundlagen- und klinische Forschung weiter ausgebaut
werden.
Professor Braun-Falco, ein herausragender Pionier
der europäischen Dermatologie, war einer der ersten, der den
Stellenwert von Hautkrankheiten im Rahmen eines schwächer werdenden
Immunsystems bei HIV erkannt hat. Durch sein Engagement ist es gelungen,
in Deutschland schon früh auf die HIV-Bedrohung hinzuweisen.
Seine Einschätzung war maßgeblich für die Ausgestaltung
entsprechender gesundheitsfürsorglicher Programme und politischer
Maßnahmen.
Professor Gallo ist der Pionier der sogenannten Retroviren,
einer Klasse von Viren, die sich die körpereigene Zellmaschinerie
geschickt zu Nutze macht, um das Immunsystem auszuschalten. Er ist
Co-Entdecker des HIV-Virus, das er zeitgleich mit Prof. Montagnier
in Paris entdeckte.
Nur durch eine erneute, intensivierte Darstellung
des Thema HIV/AIDS läßt sich diese im Ansteigen begriffene
Infektionskrankheit in Deutschland und den westlichen Ländern
eindämmen.

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