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Mehr als eine Million Amerikaner HIV-positiv

Erstmals seit Bekanntwerden der Immunschwächekrankheit
AIDS in den frühen 80er Jahren sind in den USA mehr als eine
Million Menschen als HIV-positiv diagnostiziert worden.
Dies geht aus einem jüngst veröffentlichten Bericht der
US-Regierungsbehörde für Seuchenkontrolle (CDC) hervor.
Kritiker warfen der Regierung vor, bei der Vorbeugung gegen AIDS
versagt zu haben.
Laut dem CDC-Bericht waren Ende 2003 zwischen 1.039.000 und 1.185.000
Menschen in den USA mit dem HI-Virus infiziert. Ein Jahr davor lag
die Zahl zwischen 850.000 und 950.000.
Dr. Ronald Valdiserri führte den Anstieg nicht zuletzt darauf
zurück, dass die Betroffenen dank moderner Therapien inzwischen
länger lebten. Die Zahl der Neuinfektionen ist nach den CDC-Statistiken
in den letzten Jahren nahezu unverändert geblieben.
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Quelle: http://news.yahoo.com
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