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Quantifizierung:
Bestimmung der Menge
z.B. Bestimmung der Menge von HIV im Blut (= Feststellen der Viruslast)
Randomisierung:
Zufallszuordnung
z.B. bei klinischen Studien: beliebige, zufällige Zuteilung
eines Patienten in eine Behandlungsgruppe
Reaktivierung:
Erneutes Aktivwerden einer Erkrankung
Remission:
Nachlassen oder Abklingen
z.B. Zurückgehen von Fieber
Resistenz:
Widerstandsfähigkeit
medizinisch: das Nachlassen des Ansprechens auf Medikamente
resorbieren:
Aufnehmen, aufsaugen
z.B. von Medikamenten im Darm
Retinitis:
Netzhautentzündung
Retroviren:
Viren, die beim Menschen oder auch bei Tieren zu Erkrankungen führen
können. HIV ist ein Retrovirus aus der Gattung der Lentiviren
Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (RTI):
Medikamente, die die reverse Transkriptase von HIV hemmen.
Nukleosidanaloga (NRTI) = hemmen das HIV-Enzym Reverse-Transkriptase
so, daß die Zelle keine neuen HI-Viren mehr bilden kann.
Medikamente = Zidovudin (AZT), Zalcitabin (ddC), Didanosin (ddI),
Stavudin (d4T), Lamivudin (3TC)
Nicht-Nukleosidanaloga (NNRTI) = blockieren die Aktivität
des Enzyms Reverse Transkriptase dadurch, daß sie sich entfernt
von der aktiven Stelle an das Enzym binden
Medikamente = Nevirapin, Delavirdin
Rezidiv:
Wiederauftreten einer Erkrankung, Rückfall nach Abheilung
Soor:
Pilzbefall, der insbesondere an Haut und Schleimhäuten auftritt,
z.B.
- Pilzbefall des Mundes (Mundsoor)
- Pilzbefall der Scheide (Scheidensoor)
- Pilzbefall der Speiseröhre (Soorösophagitis)
Die Soorösophagitis gilt als AIDS-definierende Erkrankung
und weist auf das Vorliegen des AIDS-Vollbildes hin!
Soorösophagitis:
Speiseröhrenbefall durch Pilzinfektion
Wird als "Anzeiger" für das AIDS-Vollbildes angesehen
subfebril:
Leicht fiebrig
subkutan (s.c.):
In die Unterhaut
z.B. bei Medikamenteninjektionen, Diabetiker spritzen Insulin subkutan
Surrogatmarker:
Labormarker, der Hinweise über den Verlauf der HIV-Erkrankung
gibt
Symptom:
Krankheits(an)zeichen
T-Lymphozyten (T-Zellen):
Weiße Blutkörperchen, die körperfremde Stoffe identifizieren
und eine Bildung von Antikörpern anregen können. HIV führt
in den T-Zellen zu einer Funktionseinschränkung und somit zur
Beeinträchtigung des Immunsystems
teratogen:
fruchtschädigend (Embryoschädigend)
Toxizität:
Grad der Giftigkeit z.B. eines Medikamentes
Toxoplasmose:
Erreger, der u.a. zu einer Gehirnentzündung (Enzephalitis)
führen kann
Transmission:
Übertragung, Weitergabe von Krankheitserregern
Tröpfcheninfektion:
Übertragung von Krankheitserregern durch Husten, Niesen oder Sprechen.
HIV kann nicht durch Tröpfcheninfektion übertragen werden!!!
Tuberkulose (Tbc):
Schwindsucht
Chronisch verlaufende Erkrankung (meist der Atemorgane), die alle
Organe befallen kann. Tbc gilt als AIDS-definierende Erkrankung
Tumor:
Geschwulst oder Gewebe, unabhängig von Gut- oder Bösartigkeit
Vakzination (Vakzinierung):
Impfung
Varizella-Zoster-Virus (VZV):
Gehört zur Gruppe der Herpesviren. Erreger der Windpocken (Varizellen)
und der Gürtelrose (Herpes zoster). Eine Übertragung findet
durch direkten Kontakt und Tröpfcheninfektion statt
Varizellen:
Windpocken
Viruslast:
Anzahl der Menge von HIV im Blut
Im Blutbild dienen die Messung der CD4-Zellzahl und der Viruslast
zur Verlaufskontrolle einer HIV-Erkrankung.
Je höher die Viruslast (d.h. je mehr Viren nachweisbar sind),
desto größer das Risiko einer opportunistischen Erkrankung!
Wasting-Syndrom (auch Kachexie-Syndrom):
Krankheitsbild, das sich durch starken Gewichtsverlust und Durchfall
zeigt, z.T. mit Enteropathie und Fieber einhergeht und die typische
Zeichen der Auszehrung (Abmagerung) aufweist
ZNS:
= Zentrales Nervensystem
Zytostatikum:
Substanz, die die Teilung und Vermehrung von Zellen verzögert/verhindert
und z.B. in der Krebsbehandlung angewandt wird
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